Italien tritt zur WM 2026 mit dem Ziel an, die Schande der EM 2024 zu vergessen und die Weltmeisterschaft von 1982 und 2006 zu wiederholen. Unter Trainer Luciano Spalletti arbeitet die Squadra Azzurra an einer Restauration – nicht als Rückkehr zur taktischen Defensivität der Vergangenheit, sondern als moderne Synthese von italienischer Klugheit und Offensive. Gianluigi Donnarumma bleibt eine Weltklasse-Torwart; Nicolò Barella (Inter Mailand) ist das taktische Herz; Federico Chiesa bringt Dribbling und Gefahr auf dem Flügel. Für Deutschland ist eine italienische Mannschaft, die ihre alte Verteidigungsrobustheit mit modernem Angriffsfußball kombiniert, ein sehr gefährlicher Gegner.
Die Gesetzten im italienischen Kader
Tor: Gianluigi Donnarumma (Paris Saint-Germain) – eine Weltklasse-Torwart-Entscheidung mit Kommando im Strafraum. Alex Meret (Napoli) bleibt eine Elite-Alternative.
Abwehr: Alessandro Bastoni (Inter Mailand) als linker Innenverteidiger – technisch hervorragend. Giancarlo Giudice oder Andrea Acerbi als rechter Innenverteidiger. Die Außenverteidiger: Matteo Darmian und Di Lorenzo oder Terracciano.
Mittelfeld: Nicolò Barella (Inter Mailand) – ein Renaissance-Spieler des modernen Mittelfeldgeists, intelligent und kampfstark. Matteo Pessina (Atalanta) als Balance-Spieler. Nicola Bondo oder Castrovilli für die Tiefe.
Angriff: Federico Chiesa (Juventus) als Linksaußen – Dribbler, Gefahr, Spielertyp den Italien braucht. Gianluca Scamacca (Atalanta) als Mittelstürmer – jung, hungrig, physisch präsent. Die rechte Seite: Davide Frattesi oder junge Talente.
Die offenen Kaderfragen
Die Vergangenheit vergessen: Nach dem EM-Debakel 2024 muss Italien mentale Stabilität zurückgewinnen. Das ist eine psychologische Herausforderung.
Alte vs. junge Generation: Spalletti muss zwischen erfahrenen Spielern wie Darmian und jungen Talenten balancieren.
Stürmer-Position: Nach der Ära Immobile und Belotti ist die italienische Spitzenpositionen nicht so klar besetzt. Scamacca ist eine Option, aber nicht eine superstar.
Voraussichtlicher italienischer Kader (26 Spieler)
Torhüter (3): Gianluigi Donnarumma, Alex Meret, Michele Di Gregorio
Abwehr (8): Alessandro Bastoni, Andrea Acerbi, Giancarlo Giudice, Matteo Darmian, Di Lorenzo, Terracciano, Pasquale Mazzocchi, Alessandro Florenzi
Mittelfeld (8): Nicolò Barella, Matteo Pessina, Nicola Bondo, Castrovilli, Davide Frattesi, Leandro Paredes, Riccardo Calafiori, Henrikh Mkhitaryan
Sturm (7): Federico Chiesa, Gianluca Scamacca, Matteo Politano, Berardi, Lorenzo Insigne, Vincenzo Grifo, Dani Olmo
Hinweis: Der offizielle italienische Kader wird im Mai vor dem FIFA-Meldedeadline bekanntgegeben.
Italiens WM 2026: Einschätzung
| Stärke | Risiko |
|---|---|
| Chiesa’s Flügel-Gefahr | Psychische Stabilität nach EM-Schande |
| Barella’s Mittelfeld-Intelligenz | Schwache Stürmer-Linie |
| Donnarumma’s Weltklasse | Defensive Neuformierung nötig |
| Taktische Flexibilität unter Spalletti | Altern der Außenverteidiger |
Italien ist ein ernsthafter Außenseiter auf den Titel – eine Nation mit dem Potential, sich zu rehabilitieren und mit ihrer klassischen Defensiv-Intelligenz kombiniert mit modernem Angriff zu überraschen.
Alle Informationen im WM-2026-Hub und das vollständige Italien-Profil.