Frankreich tritt zur WM 2026 als erfolgreichste Fußball-Nation der letzten zwei Dekaden an. Kylian Mbappé ist endlich in seiner Vollendung angekommen – seine Geschwindigkeit, sein Torinstinkt und seine mentale Reife machen ihn zum besten Außenstürmer seiner Generation. Antoine Griezmann bleibt eine konstante Kraft im Mittelfeld; N’Golo Kanté und Aurélien Tchouaméni bilden das taktische Fundament. Mit einem Kader voller Weltklasse-Spieler und unter Trainer Didier Deschamps ist Frankreich nicht nur Mitfavorit – es ist einer der gefährlichsten Gegner für Deutschland.
Die Gesetzten im französischen Kader
Tor: Alphonse Areola (West Ham United) hat sich als Nummer eins etabliert, aber Hugo Lloris könnte für ein letztes großes Turnier zurückkehren. Die Balance zwischen Erfahrung und Zukunft ist typisch französisch.
Abwehr: William Saliba (Arsenal) und Dayot Upamecano (Bayern München) bilden eine der besten Innenverteidiger-Partnerschaften Europas. Lucas Hernández auf der linken Seite, Jonathan Clauss rechts – eine Viererkette auf Weltklasse-Niveau.
Mittelfeld: N’Golo Kanté (Al-Ittihad, aber weiterhin Weltklasse) und Aurélien Tchouaméni (Real Madrid) dirigieren das Spiel. Antoine Griezmann bleibt die kreative Schnittstelle. Jude Bellingham hat mit seiner Wechsel zu Real Madrid zusätzliche Dimension in die französische Mittelfeld-Dominanz gebracht.
Angriff: Kylian Mbappé als Spitze – seine Tempowechsel und sein Torinstinkt sind unvergleichlich. Auf den Flügeln: Ousmane Dembélé (Barcelona) bringt Dribbling-Gefahr; Eduardo Camavinga kann auch offensiv spielen.
Die offenen Kaderfragen
Hugo Lloris oder Alphonse Areola: Lloris ist eine Legende, aber mit 40 Jahren ist die Frage, ob er fit genug für eine WM ist. Deschamps wird diese Entscheidung spät treffen.
Benzema-Nachfolge: Seit Karim Benzemas Rücktritt sucht Frankreich nach einem klassischen Mittelstürmer. Mbappé kann überall spielen, aber die Suche nach seiner perfekten Ergänzung ist offen.
Verband-Drama und Griezmann: Nach dem FIFPRO-Drama und den Spannungen im französischen Fußball ist die Einheit des Kaders entscheidend. Griezmann und Mbappé müssen auf dem Platz funktionieren.
Voraussichtlicher französischer Kader (26 Spieler)
Torhüter (3): Alphonse Areola, Hugo Lloris, Stéphane Ruffier
Abwehr (8): William Saliba, Dayot Upamecano, Ibrahima Konaté, Lucas Hernández, Jonathan Clauss, Achraf Hakimi, Jules Koundé, Axel Disasi
Mittelfeld (8): N’Golo Kanté, Aurélien Tchouaméni, Antoine Griezmann, Jude Bellingham, Youssouf Fofana, Matteo Guendouzi, Adrien Rabiot, Mathis Danilo
Sturm (7): Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé, Eduardo Camavinga, Marcus Thuram, Olivier Giroud, Benjamin Pavard, Randal Kolo Muani
Hinweis: Der offizielle französische Kader wird im Mai vor dem FIFA-Meldedeadline bekanntgegeben.
Frankreichs WM 2026: Einschätzung
| Stärke | Risiko |
|---|---|
| Mbappé in seiner Vollendung | Interne Konflikte und Spannungen |
| Elite-Innenverteidiger-Paarung | Lloris-Tor-Frage ungelöst |
| Taktische Flexibilität unter Deschamps | Zu viel Abhängigkeit von Mbappé |
| Breiter, tieferer Kader | Griezmann und Mbappé müssen harmonieren |
Frankreich ist ein absoluter Titelkandidat – eine Nation mit drei WM-Titeln, einem Trainer, der Großturniere kennt, und einem Superstar in Mbappé. Deutschland sollte Frankreich als eines der Top-3-Risiken betrachten.
Alle Informationen im WM-2026-Hub und das vollständige Frankreich-Profil.